Stiftungsgeschichte

 
 

 

 

 Medizinalrat
 Dr. med. Heinrich Landerer
 1814-1877

Der am 28. August 1814 in Maulbronn geborene Heinrich Landerer entstammte einer Familie, die bis dahin vorwiegend Pfarrer und Beamte hervorgebracht hatte. Er aber studierte Medizin in Tübingen und ließ sich nach einer Studienreise über Paris und Zürich in Göppingen als praktischer Arzt nieder. 1839 erwarb er zusammen mit dem Boller Badearzt Dr. Ludwig Heinrich Palm das Göppinger Bad.

1852 gründete er mit der privaten "Heil- und Pflegeanstalt" die damals dritte Einrichtung für psychisch Kranke in Baden-Württemberg, das heutige Christophsbad. Seine Nachkommen sind heute noch Träger der Kliniken und des Heimes.

Während der wirtschaftlichen Leitung der Klinik durch den Landererabkömmling und Gesellschafter Dietrich Nübling, wurde 1957 die Patientenstiftung gegründet. Sie hatte den Zweck hilfsbedürftige Personen, insbesondere Patienten des Christophsbades, zu unterstützen. Die Patientenstiftung begründete die bis heute anhaltende Unterstützung der Stationen und Wohnbereiche durch einen jährlichen Fond für Ausflüge, Veranstaltungen und ähnliches.

Der von Dr. Werner Landerer, einem Enkel des Gründers und Gesellschafters, 1983 mitbegründete Förderverein Dr. Landerer Söhne e. V. hatte neben der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen auch die Förderung der Forschung und Wissenschaft auf dem Gebiet der Psychiatrie zur Aufgabe. So war der Förderverein zeitweise Träger des sozialpsychiatrischen Dienstes in Göppingen.

Die Dr. Heinrich Landerer-Stiftung entstand 2003 durch die Verschmelzung der Patientenstiftung und des Fördervereins.






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